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Thorsten Reinicke
© 2002, 2018/19 Hamburg
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Ökologie

Unser Wohlergehen und Überleben hängen von einem intakten Ökosystem auf unserem Planeten ab. Jedes Bauen bedeutet mehr oder weniger ein Eingreifen in dieses System.

Die Erde heute

Leider häufen sich die negativen Nachrichten. Die Probleme sind spätestens seit dem Bericht Die Grenzen des Wachstums des Club of Romes von 1972 bekannt: Industrialisierung, Bevölkerungswachstum, Unterernährung, Ausbeutung der Rohstoffreserven, Lebensraumzerstörung.

47 Jahre später, nämlich 2019, sind die Meldungen erschreckend, fast apokalyptisch. Die prominenteste ist die der Klimaerwärmung, hervorgerufen durch die CO2-Freisetzung durch uns Menschen. Weiter: Die Menschheit produziert pro Minute 4.000 Tonnen Müll. Nach Schätzungen der UNO schwimmen bis zu 18.000 Plastikteile in jedem einzelnen Quadratkilometer der Weltmeere. Auch der erdnahe Weltraum wird vermüllt. Nach Schätzungen der NASA wird unser Planet von 600.000 Objekten mit einem Durchmesser größer als 1 cm umkreist. Pro Tag produzieren wir weltweit 240.000 Autos. Pro Jahr sterben 9 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Wir zerstören pro Jahr 13 Millionen Hektar Wald. Zwischen 1970 und 2012 sind die globalen Wildtierbestände um 60 Prozent gesunken. Der Insektenbestand ist um 80 Prozent zurückgegangen. Pro Tag werden 70 bis 400 lebende Arten vernichtet.

Die Auflistung ließe sich leider fortführen.

Artensterben

Gemäß der Weltnaturschutzunion (IUCN) übertrifft der aktuell registrierte Artenschwund die Rate des normalen Aussterbens um das 1.000- bis 10.000-fache. Laut des Berichts des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) sind rund eine Million (von acht Millionen) Arten in den nächsten Jahrzehnten vom Aussterben bedroht.

Das Artensterben wird heute als bedrohlicher eingeschätzt, als der Klimawandel. Es können ganze Nahrungsketten entfallen, an deren Ende wir selbst stehen. 36 Prozent aller Säugetiere auf diesem Planeten sind Menschen, also wir, 60 Prozent sind unsere Haustiere, die wir benutzen oder essen, nur noch vier Prozent aller Säugetiere sind wildlebend. Im Gegensatz zu früheren lokal begrenzten Zivilisationen haben wir im Falle des Scheiterns heute in unserer globalisierten Welt keine Ausweichmöglichkeit mehr, um irgendwo neu beginnen zu können. Die Probleme sind immens und betreffen nicht einfach nur Bereiche unseres Lebens, sondern unsere Existenz an sich.

Habitatsverlust

In der Erdgeschichte hat es immer wieder Aussterbeprozesse gegeben - durch Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche oder anderes. Das gegenwärtige Massensterben ist jedoch anthropogen verursacht. Es begann bereits vor 8.000 Jahren mit der Seßhaftwerdung von uns Menschen. Wir fingen an, Wälder zu roden, Landwirtschaft und Viehzucht zu betreiben. Wir bauten Häuser, Dörfer, Städte, Wege und Straßen. Heute fertigen wir Flächennutzungs- und Bebauungspläne dafür. Zumeist wird unseren eigenen Interessen der Vorrang gegenüber ökologischen Erkenntnissen gegeben. Nach Angaben des Weltbiodiversitätsrats sind 75% der Landoberfläche und 66% der Meeresfläche stark verändert. Über 85% der Feuchtgebiete sind verloren gegangen.

Mit der Landnahme nehmen wir uns nicht einfach nur die Habitate der Pflanzen und Tiere, sondern durch die Zergliederung der Landschaft zerteilen wir zugleich auch die verbliebenden Habitate. Arten verlieren ihren Lebensraum, ökologisch wichtige Wechselwirkungen werden durch unsere künstliche Umwelt geschmälert oder unterbunden. Der Habitats- oder Lebensraumverlust gilt als wichtigster Faktor des Artensterbens - vor Umweltvergiftung und Vermüllung, Überbevölkerung und Ausbeutung der natürlichen Ressourcen.

Schlußfolgerungen

Wenn das Artensterben für uns bedrohlicher ist, als der Klimawandel, und Habitatsverluste wiederum die Hauptursache des Artensterbens sind, dann kommt dem Erhalt und Neuaufbau von Habitaten höchste Bedeutung für unser Überleben zu.

Die meisten von uns sehen das globale Ökosystem, welches uns trägt, ernährt und leben läßt, als etwas scheinbar Unendliches und unendlich Belastbares. Als Säugetier sind wir jedoch Teil dieses Systems. Bislang haben wir kein tragfähiges Gleichgewicht gefunden. Ganz im Gegenteil: Am 3. Mai 2019 war diesmal der nationale Erdüberlastungstag. Deutschland hatte anteilmäßig alle Ressourcen verbraucht, die der Planet binnen eines Jahres zur Verfügung stellen kann. Der globale Überlastungstag, der Earth Overshoot Day, folgte am 29. Juli 2019. Um das auffangen zu können, bräuchten wir eine zweite Erde. Die gibt es aber nicht.

Man gelangt zu dem Schluß, daß die Art und Weise unserer Existenz uns zugleich der Möglichkeit dieser Existenz beraubt. Das ist nicht sofort sichtbar, sondern wirkt sich erst über einen längeren Zeitraum aus. Der Club of Rome hatte dies bereits erkannt: Das individuelle lokale Handeln hat globale Auswirkungen, die sich jedoch dem Zeithorizont und Handlungsraum des Einzelnen entziehen.

Wir werden unsere Lebensführung und Wirtschaft, und in Folge wohl auch unsere Gesellschaftssysteme drastisch ändern müssen, weil wir ansonsten die Grundlagen unseres Überlebens verlieren. Im Gegensatz zu früheren Arten, die durch Vermehrung und Verdrängung ihr eigenes Aussterben herbeiführten, hätten wir die kognitiven Fähigkeiten, unser Überleben zu sichern. Leider haben wir in der Mehrheit nicht die Einsicht dazu, insbesondere nicht in Politik und Wirtschaft, obwohl Wissenschaftler und Institutionen klare Fakten präsentieren und Schäden sicht- und spürbar sind.

Wir müssen offensichtlich ein neues Bewußtsein für unsere naturgegebene Situation auf unserem Planeten entwickeln.

Anteil und Aufgabe der Architektur

Man gelangt auch zu diesem Schluß: Architektur ist Mitverursacher vom Artensterben, eben weil sie Habitate von Pflanzen und Tieren für sich beansprucht. Natürlich können wir nicht wieder zu Wildbeutern werden. Wenn aber unsere Existenz von der Artenvielfalt abhängig ist, dann kann das Baugeschehen dies nicht unberücksichtigt lassen. Zudem verbraucht die Bauwirtschaft mehr als 50 Prozent der Energie und erzeugt mehr als 50 Prozent der Abfälle. Alle am Bau Beteiligten tragen deswegen eine besondere Verantwortung. Welche Beiträge kann Architektur also leisten, damit unsere Zivilisation mit der uns tragenden Ökologie in ein Miteinander kommen kann?

Da jeder Neubau Fläche und Material benötigt, sehe ich eben diese beiden prinzipiellen Möglichkeiten, nämlich einmal das Flächenverhältnis zwischen künstlicher und natürlicher Welt, und dann den Ressourcen- und Energieverbrauch, sowohl an sich als auch über die Zeit gesehen.

Es geht nicht mehr nur um räumliche, sondern nun auch um zeitliche und ökologische Proportionen. Proportion ist die Uraufgabe der Architektur.

Unsere Städte heute

In den vergangenen 25 Jahren haben sich die globalen Stadtflächen verdoppelt. Sie nehmen derzeit ca. 2% der globalen Fläche ein. Das erscheint zunächst wenig, doch lokal kann es ganz anders aussehen. In Deutschland beträgt nach Angaben des Umweltbundesamtes die Siedlungs- und Verkehrsfläche rund 14% der Gesamtfläche. Ca. 50% werden landwirtschaftlich genutzt und ca. 30% sind Wälder.

Da Städte meist große Ausdehnungen haben, und weite Flächen durch Gebäude und Straßen versiegelt sind, haben sie natürlich eine besondere Auswirkung auf die natürlichen Habitate und ihre Wechselwirkungen. Weiter sind Städte verantwortlich für die weit überwiegenden Anteile des weltweiten Energieverbrauchs - siehe oben -, des CO2-Ausstoßes und der Siedlungsabfälle. Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. Erwartet wird ein Anstieg auf über zwei Drittel in den kommenden Jahrzehnten. Ca. eine Milliarde Menschen, also ein Achtel der Menschheit, lebt derzeit in städtischen Slums.

Den Einfluß unserer Zivilisation auf die Erde veranschaulichen eine Fotomontage der Erde bei Nacht, sowie aus der ISS aufgenommene Fotos von Europa.

Die Erde bei Nacht (NASA, Fotomontage) Frankreich, England, Deutschland - 2016 (ESA Id 358318) Italien, Frankreich - 2018 (ESA Id 411677)
Wikipedia, NASA, Visible Earth - ESA CC BY-SA 3.0

Wiederherstellung und Integration von Habitaten

Unsere Zivilisation ist von den ökologischen Grundlagen abhängig. Es reicht es nicht mehr aus, einige Gebiete außerhalb unserer zivilisatorischen Nutzung zu Naturschutzgebieten zu erklären. Wir müssen vielmehr das ehemals Natürliche mehr erkennen und in unsere künstliche Welt integrieren. Sie muß mit der natürlichen Welt in einer anderen Art koexistieren. Hier können Baugeschehen und Architektur einiges beitragen.

Habitate von Pflanzen und Tieren müssen Teil der Planung werden. Wir brauchen eine veränderte Flächennutzungs- und Bebauungsplanung. Bei habitatszerschneidenden Autobahnen wird das teils schon gemacht, indem breite bepflanzte Brücken gebaut werden, die von Wildtieren überquert werden können. Über solche Habitatsbrücken können wieder Wechselwirkungen stattfinden.

Innerstädtische Naturschutzgebiete

Das ließe sich in bebaute Gebiete übertragen. In vorstädtischen Einfamilienhausgebieten wäre es vergleichsweise einfach. Die überbaubare Fläche ist ja sehr begrenzt, zumeist darf nur ein kleinerer Teil des Grundstücks bebaut werden. Als ergänzende Bestimmung könnte hinzukommen, daß ein anderer Teil als Naturschutzfläche zu behandeln wäre. Von benachbarten Grundstücken könnten die Flächen zusammengelegt werden. Auf diese Weise könnten neue Habitate und zugleich Brücken zwischen naturbelassenen Gebieten außerhalb des Siedlungsraumes geschaffen werden.

Ökologische Wüste aus Stein und Kiesel Naturbelassener Garten mit vielen Insekten
Zwei Beispiele
Fotos: Thorsten Reinicke, ©2019

Um es zu veranschaulichen:
Bei einer Grundstücksgröße von 500 m2 sind vielleicht 100 - 150 m2 bebaut. Von der verbleibenden Fläche von 350 - 400 m2 dürfte dann auf vielleicht 50 m2 keine gärtnerische Tätigkeit erfolgen. Pflanzen und Tiere blieben hier ungestört.

In der Stadt könnten Teile von innerstädtischen Parks, kleine Stadtteile oder bei Blockrandbebauung ein Straßenblock zu Naturschutzgebieten erklärt werden, also auch hier kleine Gebiete oder Flächen, in denen gärtnerische oder sonstige Eingriffe entfallen. Es könnten Wege hindurchgeführt werden. Die dürften nicht verlassen werden, böten aber für den Stadtmenschen einen hohen Erholungswert.

Ganz allgemein muß es in großflächig besiedelten Gebieten immer wieder Flächen geben, in denen die ursprüngliche Natur Vorang hat und nicht wir Menschen.

Naturflächenzahl

Flächennutzungs- und Bebauungspläne werden ja mit einem Maß für die bauliche Nutzung versehen, wie die Grundflächenzahl (GRZ) und die Geschoßflächenzahl (GFZ). Denkbar wäre daneben eine Naturflächenzahl (NFZ). Damit ist nicht der nicht überbaute Teil eines Grundstücks gemeint, sondern speziell eine Fläche als eine Art Naturschutzfläche, in der menschliche Eingriffe weitgehend entfallen. Es geht hier um ein Mindestmaß für den Verbleib von ursprünglicher Natur innerhalb besiedelter Gebiete und Städte. Das obige Beispiel hätte eine GRZ von bis zu 0,3 (150 m2 von 500 m2), und eine NFZ von 0,1 (50 m2 von 500 m2).

Beispiel Avignon

Die Altstadt ist nahezu original erhalten und ringsum von einer ebenfalls gut erhaltenen alten Stadtmauer umgeben. Der außerhalb herumführende Ring wird in 2019 neu gestaltet. Ganz außen verbleibt eine deutlich schmalere Straße. Es folgen über Rasen geführte Straßenbahnschienen und ein breiter Fußweg. Direkt an der Stadtmauer wurde ein Grünstreifen mit den natürlichen Pflanzen der Provence geplant, der offensichtlich keinen gärtnerischen Eingriffen unterliegen soll. Der Streifen ist je nach Lage ca. drei bis sieben Meter breit. Das mag wenig spektakulär erscheinen. Entscheidend ist jedoch, daß eine ursprüngliche Natur innerstädtisch planerische Berücksichtigung fand. Für viele Pflanzen, Vögel, Insekten und Kleintiere kann das schon ausreichend sein, vielleicht auch als Habitatsbrücke quer durch die Stadt.

Links die Straße, dann Straßenbahnschienen und Fußweg, rechts der naturbelassene Streifen Grünstreifen an der Stadtmauer Gärtnerische Eingriffe entfallen weitgehend Die Vorbereitung des Grünstreifens Straßenbahn auf Rasen Haltestelle
Ökologie in Avignon
Fotos: Thorsten Reinicke, 2019

Beispiel Alster, Hamburg

Hier wurden Teile des Ufers der Außenalster renaturiert. Mittlerweils ist ein Biotop mit vielen Arten und einem hohen Erholungswert entstanden. Natürlich bietet ein innerstädtischer See ideale Voraussetzungen dafür.

Biotop an der Alster Biotop an der Alster Biotop an der Alster Biotop an der Alster
Biotop an der Alster
Fotos: Thorsten Reinicke, 2019

Ökologisch denken und bauen

Jedes Bauvorhaben benötigt Material, welches mit Hilfe von menschlichem und energetischen Aufwand aus der Natur gewonnen, geformt, transportiert und schließlich am Bauplatz zusammengefügt wird. Muß zuvor ein altes Gebäude abgerissen werden, so ist dies zusätzlich mit Abfall verbunden. Hier gibt es bereits vielfältige und gute Überlegungen, wie den Erhalt des Bestands, das Wiederverwenden von Material oder das Einsparen von Energie. Doch darum soll es hier nicht gehen.

Die Überlegung ist einfach:
Würde weniger gebaut, würde weniger Material und Energie gebraucht, weniger Müll entstehen, der Eingriff in die Natur wäre geringer. Mit weniger bauen meine ich nicht weniger Gebäude. Aber ihre Standzeit könnte länger sein. Es macht ökologisch einen Unterschied, ob Gebäude mehrere Jahrzehnte bis zu hundert Jahren, oder mehrere Jahrhunderte oder länger halten. Letzteres wäre ökologisch natürlich sinnvoller. Es macht auch einen Unterschied, ob Gebäude einfach gehalten oder mit energie-, material- und raumverbrauchender Haustechnik angefüllt sind, die gewartet, repariert und nach gewisser Zeit ersetzt werden muß.

Was macht Sinn? Was brauchen wir tatsächlich?

So eine Haltung kollidiert allerdings mit unserem derzeitigen Wirtschaftssystem, welches unaufhörliches Wachstum einfordert. Würden Häuser und Gebäude ohne Reparatur oder Modernisierung länger halten, als sie es heute tun, hätten Architekten und Bauwirtschaft weniger zu tun. Eine Schrumpfung ist aber nicht erwünscht. Die dürfte jedoch aus ökologischen Gründen unverzichtbar sein.

Eine andere Frage ist, wie Gebäude näher beschaffen sein müssen, damit wir sie mit geringem Aufwand an Unterhalt und Umbauten in 100 oder 200 Jahren genauso gut nutzen können, wie heute.

Die Veränderung unseres Bewußtseins erfordert insbesonders auch ein verändertes Zeit-Bewußtsein.

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Wir finden hier den Anschluß an transfom Teil 1:

Wir brauchen auch unter ökologischen Gesichtspunkten langlebige Formen, die eine Vielzahl an Nutzungen zulassen und ermöglichen, und die über lange Zeit ihre von uns empfundene Schönheit behalten. Das dies möglich ist, wissen wir aus der Baugeschichte.

Verantwortung

Die Thematik dieses Abschnitts ist komplex. Da sie unmittelbar unsere Existenz betrifft, ist es aber die Thematik schlechthin. Die genannten Daten stammen von Wissenschaftlern und renommierten Institutionen. Die Quellen sind unten genannt. Der Vorsitzende des Weltbiodiversitätsrates (IPBES), Robert Watson, sagt es deutlich: Wir erodieren global die eigentliche Basis unserer Volkswirtschaften, Lebensgrundlagen, Nahrungsmittelsicherheit und Lebensqualität. Die Weltgemeinschaft müsse sich dringend abwenden von wirtschaftlichem Wachstum als zentralem Ziel. Dennoch ist ein Umdenken in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nur wenig erkennbar.

Der Bund Deutscher Architekten (BDA) hat im Mai 2019 ziemlich radikale Positionen verabschiedet, die ich für ganz hervorragend halte: Das Haus der Erde - Positionen für eine klimagerechte Architektur in Stadt und Land. Der Prolog beginnt mit dem Satz: Der Traum vom ewigen Wachstum ist geplatzt. Hervorheben möchte ich das Postulat IV Die Intelligenz des Einfachen.

Wir solltem uns auch diesem bewußt werden:
Unsere Erde ist ein kleiner Planet in einem Sonnensystem am Rande einer Galaxie irgendwo im Universum. Aus dieser Sicht ist es nicht von Bedeutung, ob es uns als Menschheit gibt oder nicht.

Zusammenfassung

Flächen- und Stadtplanung muß die natürlichen Habitate von Pflanzen und Tieren berücksichtigen, sie in unsere gebaute Welt integrieren und über Habitatsbrücken miteinander verbinden. Denkbar ist die Einführung einer Naturflächenzahl. Architektur muß bewußter mit Material und Energie umgehen, indem einfacher, energetisch effektiv und dauerhafter gebaut wird.

Quellen

• ARTE vom 21.03.2019: Eine Überschätzte Spezies – Das Alter der Vernunft?  
• Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES)  
• Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) - Weltbiodiversitätsrat (IPBES)  
• International Union for Conservation of Nature (IUCN)  
• Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) - Die Weltnaturschutzunion (IUCN)  
• tagesschau.de Kommentar vom 06.05.2019: Die Zeit der Ausreden ist vorbei  
• Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 06.05.2019 – Eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht  
• Spiegel Online vom 06.05.2019 – Auf dem Weg in die ökologische Insolvenz  
• Youtube: Erwin Thoma Häuser wie der Baum  
• ZDF Heute Journal 22.05.2018
• BUND Magazin 02-19
• Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - Städte nachhaltig gestalten (PDF)  
• Umweltbundesamt – Struktur der Flächennutzung  
• Umweltbundesamt - Globale Landflächen und Biomasse (PDF)  
• Bund Deutscher Architekten – Das Haus der Erde. Positionen für eine klimagerechte Architektur in Stadt und Land  

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